Jugend

Jugendgruppe

Du bist zwischen 12 und 17 Jahren alt und spielst gerne Schach?

Du möchtest die Regeln von Grund auf erlernen oder deine Fähigkeiten verbessern? Und natürlich gegen andere Jugendliche spielen? Dann bist du bei uns genau richtig!

Die Schachfreunde Hünstetten rufen nach den Herbstferien eine neue Jugendgruppe ins Leben. Das Training findet immer montags von 18:15-20:00 Uhr statt und wird vom Vorsitzenden und ehemaligem Drittligaspieler Florian Lesny geleitet.

Der erste Termin ist am 20.10. Um Anmeldung unter info@schachfreunde.org wird gebeten.

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Spiel, Spaß und Schachkronen beim Kinderferienprogramm

Erstmals haben sich die Schachfreunde Hünstetten in diesem Jahr am Kinderferienprogramm der Gemeinde beteiligt – und dabei gleich für zwei gelungene Programmpunkte gesorgt: am Vormittag in Oberlibbach und am Nachmittag in Ketternschwalbach. Trotz unbeständigem Wetter kamen alle kleinen Denksportler voll auf ihre Kosten.

Das ursprünglich geplante Freiluftschach konnte zwar wetterbedingt nicht draußen stattfinden, wurde aber problemlos in die Halle verlegt – schließlich war es nur eine von sieben abwechslungsreichen Stationen, die die Kinder erwarteten.

Neben dem Riesenschach standen unter anderem auch Wikingerschach, Memoryschach, die Bauernkloppe, das Springeräpfelspiel sowie zwei kreative Herausforderungen auf dem Programm: das Basteln individueller Schachkronen und der Bau eines möglichst hohen Schachturms aus Figuren und Bierdeckeln. Der Rekord lag am Ende bei stolzen 15 Stockwerken – eine echte Meisterleistung!

Mit viel Begeisterung waren die Kinder bei der Sache, probierten sich im spielerischen Umgang mit Figuren und Regeln – und trugen am Ende stolz ihre selbst gebastelten Kronen und eine Medaille nach Hause.

Für die Schachfreunde unterstützten bei dieser Aktion: Michael Busse, Fabienne Rachel, Tomislav Rimac und Adalbert Böse – vielen Dank!

Wer beim Ferienprogramm auf den Geschmack gekommen ist: Das Kinder- und Jugendtraining der Schachfreunde Hünstetten findet immer montags um 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Kesselbach statt. Neugierige sind herzlich willkommen!

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Jugendliga B: FT Schierstein 1 – Sfr. Hünstetten 1


Die Jugendmannschaft der Schachfreunde Hünstetten hatte in der achten Runde am 26.04. ein Auswärtsspiel in Schierstein zu bestreiten. Gegen den Tabellenletzten, der in der bisherigen Saison noch kein Spiel gewinnen konnte, erhoffte man sich zwei Siege, dennoch galt es natürlich, konzentriert zu spielen.

Hinspiel

Im Hinspiel beendete Levin am Brett 2 als Erster seine Partie. Nachdem sein Gegner in der Eröffnung ein Tempo verschenkt hatte, konnte er mit Schwarz die Initiative übernehmen und durch einen Einschlag auf f2 zuerst eine Qualität und später noch eine Figur gewinnen. Die dadurch ebenfalls geschwächte Königsstellung seines Gegners konnte er ausnutzen, um ein schnelles Matt zu erreichen. 1:0

Am Spitzenbrett konnte Georg ebenfalls schon in der Eröffnung Material gewinnen. Durch eine Ungenauigkeit ließ er seinen Gegner noch einmal ins Spiel kommen, dieser übersah aber kurze Zeit später eine Fesselung, die ihn seine Dame kostete. Diesen Vorteil verwerte Georg dann souverän. 2:0

Mark spielte die Eröffnung ziemlich wild und musste feststellen, dass ihm dadurch zwei Bauern abhandenkamen. Auch im weiteren Verlauf fand er nicht richtig in die Partie und seine Gegnerin gewann weiteres Material. Kurz bevor er aber mattgesetzt wurde, übersah seine Gegnerin eine Grundreihendrohung, die das Blatt dann komplett wendete. 3:0

Nachdem es am Anfang der Partie etwas hin- und herging, konnte Samuel im frühen Mittelspiel eine Leichtfigur gewinnen. Diesen Vorteil konnte er ausbauen, indem er die gegnerische Dame gegen eine Leichtfigur tauschen konnte. Nachdem weiteres Material gewonnen werden konnte, nutzte er die erste Chance, seinen Gegner Matt zu setzen. 4:0

Rückspiel

Die Rückrunde spielte Mark eindeutig konzentrierter. Nachdem alle Figuren ins Spiel gebracht worden waren, spielte seine Gegnerin einen Bauernvorstoß im Zentrum, der sie aber eine Figur kostete. Diesen Vorteil verwerte Mark konsequent und ließ sich die Partie nicht mehr nehmen. Ein Matt auf offenem Brett bildete einen schönen Abschluss. 1:0

Georg hatte die Partie ebenfalls über die gesamte Spielzeit unter Kontrolle. Eine Fesselung erschwerte die Entwicklung seines Gegners und führte schließlich zu einer geschwächten Königsstellung. Hier hätte Georg den Sack direkt zu machen können, entschied sich aber für einen Figurengewinn, der ihm schließlich auch einen gewinnbringenden Vorteil lieferte. Auch hier endete die Partie mit einem schönen Mattmotiv. 2:0

Die Partie bei Samuel an Brett 4 verlief dieses Mal ausgeglichener. Zuerst konnte er eine Figur gewinnen, diese verlor er anschließend bei einer
Abtauschkombination aber wieder, sodass sich ein relativ ausgeglichenes Turmendspiel ergab. Nachdem sein Gegner einige Bauern gewann und sich fast schon auf der Siegerstraße befand, bekam Samuel einen Freibauern zum Laufen, den sein Gegner nicht mehr aufhalten konnte. Die zusätzliche Dame entschied die Partie dann schnell zu Samuels Gunsten. 3:0

So blieb es dieses Mal an Levin, die längste Partie der Runde zu spielen. Eine konzentrierte Eröffnungsbehandlung brachte ihm einen Mehrbauern und einen Königsangriff ein, gegen letzteren konnte sich sein Gegner aber erfolgreich verteidigen. Levins Figuren standen plötzlich etwas deplatziert, wodurch er eine Figur verlor. Dennoch kämpfte er mit gut weiter und es gelang ihm ein Spieß, der ihm zusammen mit einigen gewonnenen Bauern gutes Spiel versprach. Die Bauern marschierten dann auch Richtung Grundlinie und durch eine Taktik gewann Levin diese Partie schließlich auch. 4:0

Die Mannschaft verbleibt trotz der beiden hohen Siege auf Tabellenplatz 3, das nächste Spiel findet am 17.05. gegen den Tabellennachbarn vom Wiesbadener SV 2 statt.

Die Einzelergebnisse im Überblick:

Brett Schierstein 1 Hünstetten 1
1 Borth, Alexander – Zillig, Georg 0:1
2 Nerger, Matts – Ersöz, Levin 0:1
3 Mazurek, Julia – Rajcic, Mark Tai 0:1
4 Kurz, Frido – Burger, Samuel 0:1
0:4

Brett Hünstetten 1 Schierstein 1
1 Zillig, Georg – Nerger, Matts 1:0
2 Ersöz, Levin – Borth, Alexander 1:0
3 Rajcic, Mark Tai – Mazurek, Julia 1:0
4 Burger, Samuel – Kurz, Frido 1:0
4:0

Bericht: Florian Lesny

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Jugendmeisterschaften ausgerichtet

Am 25. und 26. Januar waren die Schachfreunde Hünstetten Gastgeber der Bezirksmeisterschaften der Jugend.

Insgesamt 35 Spieler und Spielerinnen kamen nach Kesselbach, um in den Kategorien U8, U10, U12, U14 und U16 die Besten des Schachbezirks 8 auszuspielen.

Während im hinteren Raum des DGH Kesselbach die Partien ausgetragen wurden, nutzten wir den vorderen Raum als Warteraum für die Eltern und zur Verpflegung. Einige weitere Schachbretter wurden zum Zeitvertreib oder zur Partieanalyse genutzt.

Von Seiten der Jugendabteilung der Schachfreunde Hünstetten nahmen drei Spieler am Turnier teil: Mark Tai Rajcic und Levin Ersöz landeten auf Platz 3 und 4 in der Kategorie U10, während Samuel Burger auf Platz 8 in der Altersklasse U12 kam.

Für viele Teilnehmer war es das erste Turnier, und alle Kinder machten ihre Sache wunderbar. Das gleiche gilt für die Organisatoren und Schiedsrichter Florian Lesny und Christiane Lesny (Bild links), die von Michael Busse, Fabienne Rachel und Adalbert Böse als Helfer unterstützt wurden.

Hier sind die Ergebnisse des Turniers. Einen herzlichen Glückwunsch an alle Sieger und alle Teilnehmer fürs Mitmachen und Erfahrung sammeln!

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Jugendliga B: Sfr. Hünstetten I – Stiller Zug Wiesbaden II

Ende September begann auch im Jugendbereich die neue Saison. Da dem Stillen Zug Wiesbaden an diesem Wochenende das Spiellokal nicht zur Verfügung stand, wurde das Spiel kurzfristig nach Kesselbach verlegt. Durch einen Ausfall konnten wir leider nur mit drei Spielern antreten und mussten in beiden Runden einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen.

Hinrunde

In der Hinrunde kam es bei Harvey an Brett 4 zur ersten Entscheidung. In der Eröffnung gelang es ihm, einen Bauern zu gewinnen, auch wenn sogar ein Figurengewinn möglich gewesen wäre, sodass es erst einmal vielversprechend aussah. Dafür war er aber in der Entwicklung etwas zurückgeblieben, was sein Gegner mit einem Angriff am Königsflügel auszunutzen versuchte. Diesen konnte Harvey zwar zuerst durch die kurze Rochade abwehren, sein Gegner stellte aber durch eine Fesselung eine lästige Mattdrohung auf. Diese übersah Harvey leider, sodass die Partie verloren ging. 0:2

Alisa sah sich am dritten Brett einer unkonventionellen Eröffnung gegenüber. Sie ließ sich davon aber nicht beeindrucken, entwickelte ihre Figuren auf aktive Felder und konnte schließlich die bessere Figurenaktivität gepaart mit einer Schwächung der gegnerischen Königsstellung in einen gefährlichen Königsangriff ummünzen. Zuerst konnte sie dadurch eine Leichtfigur gewinnen und anschließend sogar noch den König ihres Gegners Matt setzen. 1:2

Auch Georgs Gegner am Spitzenbrett wählte eine sehr passive Eröffnung, weshalb Georg schon in der Eröffnung viel Raum im Zentrum gewinnen und seinen Gegner einschnüren konnte. Leider verpasste er die Möglichkeit, die sehr eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit der gegnerischen Figuren zum Läufergewinn auszunutzen, dennoch konnte er eine sehr gute Stellung erreichen. Nach einigen weiteren Zügen konnte er seine dominante Position zu einem Qualitätsgewinn nutzen, ohne die anderen Stellungsvorteile abzugeben. Dies veranlasste seinen Gegner kurze Zeit später zur Aufgabe. 2:2

Rückrunde

In der Rückrunde konnte Alisa an Brett 2 als Erste ihre Partie beenden. In der Eröffnung konnte sie mit ihrem Läufer die lange Diagonale besetzen und somit starken Druck auf den gegnerischen Damenflügel ausüben, was zur Folge hatte, dass Schwarz die Figurenentwicklung nicht sinnvoll beenden konnte. Einen Ausbruchversuch ihres Gegners konnte sie dann druckvoll kontern und zuerst einen Bauern und kurze Zeit später weiteres
Material gewinnen, welches sie dann zum vollen Punkt verwertete. 1:1

Georg erreichte ausgangs der Eröffnung zwar eine etwas passive, aber dennoch interessante Stellung. Ein eigentlich inkorrektes Figurenopfer brachte Georg etwas aus der Fassung und er fand, da er wieder zu schnell spielte, nicht die richtige Fortsetzung. Dadurch musste er einiges Material hergeben, welchem er im weiteren Partieverlauf hinterherlief. Diesen Nachteil konnte er nicht mehr kompensieren, sodass er sich geschlagen geben
musste. 1:2

Am vierten Brett konnte Harvey in der Eröffnung durch eine Unachtsamkeit seines Gegners einen Bauern gewinnen. Ein Damenschach des Gegners parierte er dann aber nicht optimal, wodurch die Dame in seine Stellung eindringen konnte und er einen Turm verlor. Er kämpfte aber tapfer, konnte zuerst eine Qualität zurückgewinnen und spielte auch das Endspiel stark weiter, wodurch sogar leise Gewinnchancen keimten. Seinem Gegner gelang es aber, die Partie in ein Unentschieden abzuwickeln. 1,5:2,5

Ausblick

Der Saisonstart ist mit nur einem Mannschaftspunkt aus zwei Partien sicherlich nicht optimal, was aber auch der Tatsache geschuldet ist, dass wir in Unterzahl antreten mussten. Beim nächsten Spiel am 07.12.2024 gegen die FT Schierstein können wir hoffentlich vollzählig antreten und den ersten Mannschaftssieg einfahren.

Bericht: Florian Lesny

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Jugendliga A: Sfr. Hünstetten I – TuS Makkabi Wiesbaden I

Am vorletzten Spieltag der Jugendliga A empfing die erste Jugendmannschaft der Schachfreunde am 8.6.2024 die Tabellenzweiten vom TuS Makkabi Wiesbaden. Die Wiesbadener waren mit einer sehr starken Mannschaft nach Hünstetten gereist, sodass klar war, dass es schwierig werden würde, die Punkte in Hünstetten zu behalten.

Am letzten Brett spielte Huseyin eine gute Eröffnung, verfolgte dann aber eine Idee, die der Gegner leicht abwehren konnte, sodass seine Figuren danach etwas unkoordiniert waren. Dies konnte sein schon erfahrener Gegner ausnutzen, um Material zu gewinnen. Huseyin konnte diesen Nachteil nicht mehr aufholen und musste sich leider geschlagen geben. 0:1

Bei Benjamin an Brett 2 kam eine sehr unorthodoxe Eröffnung aufs Brett. Sein Gegner, welcher immerhin schon eine Wertungszahl von mehr als 1300 aufweisen kann, behandelte sie nicht sonderlich gut, sodass Benjamin die Möglichkeit gehabt hätte, mit einer überraschenden Taktik schon in der Eröffnung einen großen Vorteil zu erlangen. Stattdessen verirrte sich seine Dame etwas am Damenflügel, was sein Gegner ausnutzen konnte, um sie zu fangen und damit die Partie zu entscheiden. 0:2

Alisa kam sehr gut aus der Eröffnung und konnte die gegnerische Stellung gut unter Druck setzen. Leider übersah sie an einer Stelle eine gute Möglichkeit, Material zu gewinnen und sich für ihre gute Vorarbeit zu belohnen. Stattdessen verlor sie in einer Abtauschkombination eine Figur, dafür blieb aber der gegnerische König in der Mitte stecken, wodurch die Koordination der weißen Figuren gestört war. Nachdem Alisa aber nicht präzise genug fortgesetzt und ihre Figuren maximal aktiviert hatte, gelang es ihrer Gegnerin, die Damen zu tauschen. Im folgenden Endspiel konnte sie dann ihre Mehrfigur zum Sieg führen. 0:3

Am Spitzenbrett musste Asrat gegen den stärksten Spieler der Liga (DWZ 1543), welcher auch schon Erfahrung in der Bezirksoberliga besitzt, antreten. Durch eine solide Eröffnungswahl erreichte er zwar eine etwas beengte, aber sehr verteidigungsfähige Stellung. Leider verlor er im frühen Mittelspiel durch eine Unachtsamkeit einen Bauern, welchem er im folgenden Spielverlauf hinterherlief. Trotzdem kämpfte er gut weiter, sodass
die Partie insgesamt fast drei Stunden dauern. In der Zeitnotphase verbaute er dann mit seinem König die Wirkung des Turmes, die sein Gegner zur Umwandlung eines Bauern nutzen konnte, sodass er die Partie aufgeben musste. 0:4

Auch wenn die Niederlage mit 0:4 sehr hoch ausgefallen ist, war einiges Gutes in den Partien gegen einen äußert starken Gegner zu sehen. Am letzten Spieltag in Bad Schwalbach werden wir versuchen, gegen einen Gegner auf Augenhöhe einen versöhnlichen Saisonabschluss zu erzielen.

Die Einzelergebnisse im Überblick:

Schachfreunde Hünstetten 1 – TuS Makkabi Wiesbaden 1 0:4
Khalilov, Asrat – Vick, Edward 0:1
Jodway, Benjamin – Bichert, Iwan 0:1
Fischbach, Alisa – Naber, Sophia 0:1
Khalilov, Huseyin – Sargin, Matvii 0:1

Bericht: Florian Lesny

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Jugendliga B: Sfr. Hünstetten II – SK Bad Schwalbach II

Am Samstag, dem 25.5.2024, empfing die zweite Jugendmannschaft der Sfr. Hünstetten die Gäste des SK Bad Schwalbach. Gegen die Mannschaft, die im unteren Tabellendrittel rangiert, rechnete man sich schon etwas aus.

Hinspiel

In der Hinrunde legte Georg wieder wie die Feuerwehr los. Er dominierte die Partie frühzeitig und konnte zuerst einen Bauern und kurze Zeit später weiteres Material gewinnen. In der Folge spielte er leider etwas unkonzentriert weiter, sodass sein Gegner die Königsstellung öffnen konnte. Glücklicherweise wurden im Anschluss die Damen getauscht, sodass der Königsangriff abgeschlagen war und das Endspiel einen leichten technischen Gewinn darstellen sollte. Es lief soweit auch alles nach Plan, aber Georgs Gegner versuchte noch einen letzten Patttrick, in welchen Georg hineinlief. Ein unglückliches Ende einer bis dahin stark gespielten Partie, welches durch etwas längeres Hingucken hätte vermieden werden
können. 0,5:0,5

Elias wurde von der Eröffnungswahl seines Gegners überrascht und verlor deshalb schon in der Eröffnung eine Qualität. Durch konzentriertes Spiel konnte er aber den gegnerischen Springer, welcher sich in seine Stellung verirrt hatte, fangen und spielte auch im weiteren Verlauf mit zwei Leichtfiguren gegen den Turm gut weiter, sodass er seinen Vorteil weiter ausbauen konnte. Auch den letzten Trick des Gegners, der auf einem Turmopfer zur Bauernumwandlung basierte, konnte er durch ein Zwischenschach entkräften. 1,5:0,5

Auch Erik spielte an Brett 4 eine konzentrierte Partie. Nach einigen Abtauschaktionen entstand ein Turmendspiel, in welchem sein Gegner einen Mehrbauern besaß. Erik gelang es aber, seinen Turm aktiv zu positionieren, sodass es Schwarz nicht wirklich möglich war, Fortschritte zu erzielen. Im richtigen Moment konnte Erik dann in ein Remisendspiel abwickeln, welches er souverän halten konnte. 2:1

Am dritten Brett erwischte Harvey in der Hinrunde leider nicht seinen besten Tag. Schon früh in der Partie verlor er zuerst eine Leichtfigur und anschließend auch noch seine Dame, sodass es ziemlich hoffnungslos aussah. Er kämpfte aber tapfer weiter und stellte Drohungen auf, was darin resultierte, dass sein Gegner eine Springergabel übersah, welche Harvey zum Damengewinn nutzen konnte. Das entstandene Endspiel war immer noch schwierig zu halten und leider schaffte es Harvey schlussendlich nicht. 2:2

Rückspiel

Auch im Rückspiel war die Partie von Georg am Spitzenbrett als Erste beendet. Anders als im ersten Spiel glückte ihm dieses Mal die Eröffnung nicht sonderlich, sodass er eine Qualität verlor. Sein Gegner vernachlässigte aber seine Königsstellung, wodurch Georg einen Königsangriff starten konnte, welchen er mit einer schönen taktischen Kombination abschließen konnte. 1:0

Harvey spielte in der Rückrunde eindeutig konzentrierter. Auch wenn der Beginn der Partie noch etwas wild war, übernahm er immer mehr die Kontrolle und sammelte einiges an Material ein. Dieses konnte er dann in einen sicheren Sieg umwandeln. 2:0

An Brett 2 geriet Elias ausgangs der Eröffnung in eine etwas gedrückte Stellung am Damenflügel, wodurch er erst einmal zur passiven Verteidigung gezwungen war. Sein Gegner spielte es auch sehr gut aus und verstärkte seine Stellung immer weiter, wodurch Elias einen Bauern verlor und sich zwei sehr starken verbundenen Freibauern gegenübersah. Als eigentlich schon alles nach einer Niederlage aussah, stellte Elias noch eine letzte Falle, die fruchtete, da sein Gegner nur seine eigenen Möglichkeiten im Blick hatte, sodass Elias nach der Bauernumwandlung seines Gegners zum Matt ansetzen konnte. 3:0

Bei Erik ergab sich dieses Mal eine wilde Partie mit Möglichkeiten für beide Seiten. Leider kippte das Pendel im Laufe der Partie immer mehr auf die Seite seines Gegners, nachdem Erik einige Chancen ausgelassen hatte. Dennoch ergab sich noch eine interessante Dauerschachdrohung, welche sein Gegner aber umschiffen konnte. Somit musste sich Erik schließlich geschlagen geben. 3:1

Mit einem Sieg und einem Unentschieden können wir durchaus zufrieden sein. Die Einzelergebnisse im Überblick:

Schachfreunde Hünstetten 2 – SK Bad Schwalbach 2 2:2
Zillig, Georg – Hallier, Oliver ½:½
Ballau, Elias – Korostov, Timofey 1:0
Lenz, Harvey – Mann, Damian 0:1
Heim, Erik – Korostov, Daniil ½:½

SK Bad Schwalbach 2 – Schachfreunde Hünstetten 2 1:3
Hallier, Oliver – Zillig, Georg 0:1
Korostov, Timofey – Ballau, Elias 0:1
Mann, Damian – Lenz, Harvey 0:1
Korostov, Daniil – Heim, Erik 1:0

Saisonbilanz

Leider wurden wir am letzten Spieltag, an welchem wir spielfrei hatten und somit nicht mehr eingreifen konnten, noch vom TuS Makkabi Wiesbaden II vom ersten Tabellenplatz verdrängt, sodass wir eine gute Saison auf dem zweiten Tabellenplatz abschließen. Dennoch war es eine erfolgreiche Spielzeit, in der wir gezeigt haben, dass wir sehr gut mit den anderen Kindermannschaften aus dem Bezirk mithalten können. Insgesamt wurden folgende Spieler eingesetzt:

  • Elias Ballau (8 Siege, 0 Remis, 2 Niederlagen)
  • Georg Zillig (7,3,4)
  • Harvey Lenz (10,0,6)
  • Eamon Lenz (6,2,2)
  • Erik Heim (5,1,4)
  • Huseyin Khalilov (2,0,2)

Die Abschlusstabelle:
1 TuS Makkabi Wiesbaden 2 16 12 3 1 27 43.0
2 Schachfreunde Hünstetten 2 16 10 3 3 23 41.0
3 Sfr Stiller Zug Wiesbaden 2 16 6 2 8 14 32.0
4 SK Bad Schwalbach 2 16 4 4 8 12 30.5
5 Wiesbadener SV 1885 2 16 1 2 13 4 13.5

Bericht: Florian Lesny

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Jugendliga A: Hünstetten verliert knapp gegen Stiller Zug Wiesbaden

Sfr. Hünstetten I – Sfr. Stiller Zug Wiesbaden I

Am Samstag, den 9.3.2024 empfing die erste Jugendmannschaft der Sfr. Hünstetten die Gäste vom Stillen Zug Wiesbaden zum Rückrundenauftakt. Gegen den Tabellenführer wurde im Vorfeld ein schwieriges Spiel erwartet, dennoch konnten wir mit unserer Mannschaft auf etwas Zählbares hoffen.

Georg an Brett 4 beendete als erstes seine Partie. Sein Gegner schwächte schon früh seinen Königsflügel, was Georg ausnutzen konnte, um zuerst einen Bauern und anschließend eine Qualität zu gewinnen. Lediglich die offenen Linien gegen seinen König sorgten für etwas Gegenspiel des Gegners. Georg verteidigte sich aber umsichtig und konnte, auch wenn er einige Chancen ausließ, die Partie souverän nach Hause fahren. 1:0

Huseyin hatte am dritten Brett einen starken Gegner. In der Eröffnung hielt er gut mit und erreichte eine annehmbare Stellung. Leider verlor er im Anschluss erst einen Bauern und etwas später nach einer taktischen Kombination des Gegners einen Turm, sodass er bald die Waffen strecken musste. 1:1

An Brett 2 hatte es Alisa mit einer sehr ungewöhnlichen Eröffnungsbehandlung ihres Gegners zu tun. Leider schloss sie zu früh das Zentrum, wodurch ihr Gegner die Möglichkeit erhielt, sich ohne Druck zu entwickeln und selbst eine Initiative am Königsflügel aufzubauen. Die Stellung war aus weißer Sicht schon sehr schwierig zu spielen, als Alisa Material verlor und somit das Ende beschleunigte. 1:2

Somit lag es an Asrat, noch ein Unentschieden im Mannschaftskampf zu sichern. Er konnte ausgangs der Eröffnung eine Qualität gewinnen und diese konsolidieren. Seine Gegnerin versuchte dann, die Partie ins Chaos zu stürzen, um ihren Materialrückstand zu kompensieren. Leider erwischte Asrat nicht seinen besten Tag und übersah somit einige Möglichkeiten, die Partie sofort zu entscheiden. So entstand ein Endspiel, in welchem Asrat eine Qualität gegen einen Bauern mehr hatte. Mit knapper werdender Bedenkzeit gelang es Asrat aber nicht, die Verteidigungsaufstellung seiner Gegnerin zu durchbrechen, sodass die Partie Remis endete. 1,5:2,5

Durch die knappe Niederlage verbleibt die Mannschaft leider auf dem letzten Tabellenplatz. Zum Glück gibt es im Schach immer wieder eine neue Chance, um zu zeigen, was man kann und um das Gelernte anzuwenden. Am 20.4. geht es deshalb auch gegen den Tabellennachbarn vom Wiesbadener SV weiter.

Die Einzelergebnisse im Überblick:

Schachfreunde Hünstetten 1Sfr Stiller Zug Wiesbaden 11,5:2,5
Khalilov, AsratChen, Lilly½:½
Fischbach, AlisaWu, Tim0:1
Khalilov, HuseyinHenschel, Marlon0:1
Zillig, GeorgDoes, Tamino1:0

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Spitzenplatz in der Jugendliga B verteidigt

Zum letzten Spiel der Vorrunde führte uns der Spielplan am Samstag, den 20.1.2024 nach Bad Schwalbach. Nachdem es aufgrund der winterlichen Bedingungen leichte Probleme mit der Anreise gab, konnten die Partie dennoch mit einer kurzen Verzögerung beginnen. Da wir als Tabellenführer
und in Meldebesetzung antraten, erhofften wir uns durchaus einiges.

3:1-Erfolg in der Hinrunde

In der Hinrunde war die Partie von Eamon am letzten Brett zuerst beendet. Beide Spieler agierten etwas nervös, sodass eine wilde Partie gespielt wurde. Am Anfang gelang es Eamon, eine Qualität zu gewinnen, welche er mit einigen Abtauschen konsolidieren konnte. Dann gelang es seinem Gegner aber, zuerst einen Turm und dann den Springer Eamons zu fangen, sodass er mit einer Mehrfigur verblieb, für die Eamon aber zwei Bauern als Kompensation besaß. Nachdem er dann aber im Eifer des Gefechts zu schnell einen gedeckten Bauern des Gegners schlug, sah es nach einer Niederlage aus, aber mit der verbliebenen Bauernwalze konnte Eamon die letzten gegnerischen Figuren eliminieren, sodass die Partie Remis endete. 0,5:0,5

Georg spielte zwar wieder sehr schnell, dieses Mal aber um einiges konzentrierter als dies in den letzten Runden manchmal der Fall war. Dadurch gelang es ihm, zuerst einen Bauern zu gewinnen, welchem er später einen Weiteren hinzufügte. Leider spielte er dann etwas unaufmerksam weiter,
wodurch sein Gegner einen Bauern zurückgewinnen konnte, sodass ein Turmendspiel mit Mehrbauer für Georg entstand, welches aber äußerst schwierig zu gewinnen war. Nach einigen weiteren Züge hatten sich dann alle Figuren abgetauscht, sodass auch diese Partie Remis ausging. 1:1

Harvey musste gegen eine etwas unorthodoxe Eröffnung des Gegners antreten, wodurch es in der Eröffnung etwas wild zuging. Im weiteren Verlauf brachte er die Partie aber unter Kontrolle und konnte einiges an Material gewinnen. Sein Gegner startete dann noch einen letzten verzweifelten
Angriff auf Harveys König, welchen Harvey aber auskontern konnte und den gegnerischen König zuerst zur Strecke brachte. 2:1

Am Spitzenbrett konnte Elias früh in der Partie einen Bauern gewinnen, dafür gelang es seinem Gegner aber, Elias‘ König in der Mitte festzuhalten. Nachdem sein Gegner auch noch die Dame in Stellung gebracht hatte, hätte er die Partie mit einem Schachmatt beenden können, übersah dieses
zum Glück aber und ließ den weißen König fliehen. Mit sicherem König konnte Elias dann zuerst Material gewinnen und anschließend selbst den gegnerischen König angreifen und somit den Sieg sichern. 3:1

Unentschieden im Rückspiel

Nach dem Sieg im Hinspiel galt es im Rückspiel gegen die gleichen Gegner, da keine der beiden Mannschaften einen Bretttausch vornahm, weitere Punkte mitzunehmen. Wieder war die Partie von Eamon als Erste beendet. Auch wenn beide Kontrahenten dieses Mal etwas ruhiger spielten, war das Tempo immer noch sehr schnell, was einige Unachtsamkeiten zur Folge hatte. Leider unterliefen Eamon davon mehr, sodass er sich geschlagen geben musste. 0:1

Harvey erreichte ausgangs der Eröffnung eine solide Stellung, in der alle seine Figuren gute Felder innehatten. Leider fehlte ihm dann etwas der Plan, wie er seine Stellung weiter verstärken konnte, sodass er durch einige sinnlose Springerzüge Zeit verlor, die sein Gegner nutzte, um seine Figuren zu aktivieren. Eine übersehene Mattdrohung beendete die Partie dann früher als notwendig. 0:2

Elias konnte ausgangs der Eröffnung zwei Figuren des Gegners gewinnen und hatte somit eigentlich schon früh alles im Griff. Das Einzige, worauf noch zu achten war, waren die gegnerische Dame und der gegnerische Springer, die das Mattfeld h7 bedrohten. Nachdem der verteidigende Springer abgelenkt wurde, hätte sein Gegner zuschlagen können, verpasste das Mattmotiv aber wieder, wonach Elias die Partie souverän nach Hause fuhr. 1:2

Die längste Partie des Tages spielte dieses Mal Georg. Nachdem ihm in der Eröffnung ein Bauer abhandengekommen war, konnte er eine Schwächung der gegnerischen Bauernstruktur ausnutzen, um sowohl den Bauern zurückzugewinnen als auch mit seiner Dame in die gegnerische Stellung einzudringen. Dadurch konnte er zwei Figuren gewinnen und diesen Vorteil, nachdem er in ein Endspiel abgewickelt hatte, in einen Sieg ummünzen. 2:2

Ausblick

Durch den Sieg und das Unentschieden liegt die Mannschaft mit 12:4 Mannschaftspunkten weiterhin auf dem Spitzenplatz der Liga. Da die nächste Runde spielfrei ist, geht es am 9.3. mit dem Rückrundenauftakt in Wiesbaden gegen den Wiesbadener SV 1885 weiter.

Die Einzelergebnisse im Überblick:

SK Bad Schwalbach 2 – Schachfreunde Hünstetten 2 1:3
Eckl, Milo-Justin – Ballau, Elias 0:1
Kluge, Peter – Zillig, Georg ½:½
Korostov, Timofey – Lenz, Harvey 0:1
Korostov, Daniil – Lenz, Eamon ½:½

Schachfreunde Hünstetten 2 – SK Bad Schwalbach 2 2:2
Ballau, Elias – Eckl, Milo-Justin 1:0
Zillig, Georg – Kluge, Peter 1:0
Lenz, Harvey – Korostov, Timofey 0:1
Lenz, Eamon – Korostov, Daniil 0:1

Bericht: Florian Lesny

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Jugendliga: Schachfreunde Hünstetten II – TuS Makkabi Wiesbaden II

Am 9.12.2023 empfing die zweite Jugendmannschaft der Schachfreunde die Gäste vom TuS Makkabi Wiesbaden zum Spitzenspiel der Jugendliga B. Den Aufstellungen nach zu urteilen konnte mit einem engen Spiel gerechnet werden, schließlich waren bei Makkabi die amtierenden Bezirksjugendeinzelmeister der Altersklassen U8 und U10 im Einsatz, doch erhoffte man sich, die Tabellenführung zu verteidigen.

Hinspiel: Sieg erkämpft

Im Hinspiel war als erstes die Partie von Georg am Spitzenbrett beendet. Schon in der Eröffnung lief Georg leider in einen Trick des Gegners, durch welchen dieser einen Bauern gewinnen konnte. Diesen baute er konsequent aus, auch geschuldet dessen, dass Georg zu schnell spielte und somit einige Drohungen des Gegners erst zu spät erkannte. Damit blieb Georg am Ende nur die Aufgabe. 0:1

Erik gelang es am vierten Brett hingegen, früh eine Qualität zu gewinnen. Durch gutes und einfaches Spiel gelang es ihm, seine Figuren auf aktive Felder zu entwickeln und die gegnerischen Figuren in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Lediglich die gegnerische Dame versprühte etwas Aktivität. Am Einfachsten wäre es nun gewesen, diese abzutauschen, als sich die Möglichkeit dazu ergab, und den Materialvorteil gepaart mit der aktiveren Figurenstellung nach Hause zu bringen. Stattdessen versuchte Erik aber, den gegnerischen König, der in der Mitte steckengeblieben war, zur Strecke zu bringen, ermöglichte dadurch seinem Gegner aber Gegenspiel, wodurch die Partie in ein heilloses Chaos gestürzt wurde. Glücklicherweise übersah sein Gegner eine Mattdrohung, sodass die Partie doch noch ein gutes Ende nahm. 1:1

Bei Harvey an Brett 3 gelang es seinem Gegner, eine unangenehme Fesslung aufzubauen, die Harveys Figuren in die Defensive drängte. Eine Unachtsamkeit sorgte dann dafür, dass sein Gegner mittels eines Abzugsangriffs einen Turm gewinnen konnte, sodass es erst einmal nicht sonderlich gut aussah. Die einzige Hoffnung bestand darin, dass der Gegner seinen Bauernschutz vor dem eigenen König geschwächt hatte. Im weiteren Verlauf konnte Harvey zuerst eine Qualität zurückgewinnen und als sein Gegner zum Läuferfang ansetzen wollte, konnte Harvey die weitere Schwächung des Königs ausnutzen, um mit seiner Dame in die gegnerische Königsstellung einzudringen. Gemeinsam mit seinem Läufer konnte er somit den gegnerischen König zur Strecke bringen. Eine gute kämpferische Leistung. 2:1

Somit blieb es an Elias, für den Sieg zu sorgen. Er übernahm schon früh in der Partie die Kontrolle, als seine Gegnerin bei einer Abtauschkombination den Überblick verlor und auf einmal mit einer Figur weniger dastand. Diesen Vorteil baute Elias sukzessive aus, indem er durch einen Doppelangriff noch einen Springer gewann und später den gegnerischen Turm fing. Dieses materielle Übergewicht konnte er denn nutzen, um die Partie zu gewinnen. Eine souveräne Leistung. 3:1

Rückspiel: Remis erzielt

Im Rückspiel war dieses Mal die Partie von Erik als Erste beendet. Nachdem es in der Eröffnungsphase ziemlich wild zugegangen war, standen Eriks Figuren eindeutig aktiver positioniert, sodass er einen Angriff auf den gegnerischen König starten konnte. Auch wenn die Angriffsführung noch nicht fehlerfrei war, konnte er schließlich schon nach 18 Zügen Matt setzen. 1:0

Georg baute die Führung am zweiten Brett aus. Er spielte dieses Mal eindeutig besonnener und es gelang ihm, einen Bauern zu gewinnen. Im weiteren Verlauf konnte er seinen Vorteil um einen weiteren Bauern ausbauen und schließlich eine schöne Kombination ansetzen, die zu einem Grundreihenmatt führte. 2:0

Elias hatte dieses Mal die Aufgabe, gegen das starke gegnerische Spitzenbrett antreten zu müssen. Leider spielte er die Partie nicht so konzentriert wie seine erste, sodass er schon recht schnell in materiellen Nachteil gelangte, welchen er nicht mehr aufholen konnte. 2:1

Die längste Partie spielte dieses Mal Harvey. Nachdem er nicht alle gegnerischen Möglichkeiten in Betracht gezogen hatte, verlor er seine Dame, konnte aber in der Folge die gegnerische Dame fangen, blieb aber dennoch im materiellen Nachteil. Als die Partie schon entschieden schien, gab ihm der Gegner noch einmal die Chance zu einem Comeback, als er seinen Turm einstellte, aber schlussendlich musste sich Harvey leider doch geschlagen geben. 2:2

Durch den Sieg und das Unentschieden konnte die Tabellenführung souverän verteidigt werden. Am 20.1.2024 steht nun in Bad Schwalbach das letzte Spiel der Hinrunde an und es gilt, noch einmal alle Kräfte zu sammeln, um auch dort den Platz an der Sonne zu verteidigen.

Die Einzelergebnisse im Überblick:

Schachfreunde Hünstetten 2TuS Makkabi Wiesbaden 23:1
Zillig, GeorgKarytka, Dzmitry0:1
Ballau, EliasBilich, Emma1:0
Lenz, HarveyKrinitzki, Lion1:0
Heim, ErikKrinitzki, Ilja1:0
TuS Makkabi Wiesbaden 2Schachfreunde Hünstetten 22:2
Karytka, DzmitryBallau, Elias1:0
Bilich, EmmaZillig, Georg0:1
Krinitzki, LionLenz, Harvey1:0
Krinitzki, IljaHeim, Erik0:1

Bericht: Florian Lesny

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