Jahresrückblick | Ein Jahr mit Höhen und Tiefen

Schachfreunde Hünstetten e.V.  – Ein turbulentes Jahr ging zu Ende

2021 war für die Schachfreunde Hünstetten ein Jahr mit Höhen und Tiefen.

Rückblick

Nahezu das erste Halbjahr fiel komplett dem Coronavirus zum Opfer. Ab Juni trafen sich ein paar tapfere Recken wieder „Open Air“ zum Freiluftschach vor dem DGH Kesselbach (Foto), und ein paar Wochen später konnte der Trainingsbetrieb (mit Einschränkungen) wieder aufgenommen worden.

Leider blieben wir von Krankheiten, Umzügen und Todesfällen im Verein nicht verschont, so dass unsere Truppe zuletzt arg dezimiert ist. Wir sind damit nicht allein, denn der Schachverein Taunusstein löst sich zum Beispiel auf. Und das trotz des Schachbooms, den Corona und das „Damengambit“ auf Netflix ausgelöst haben. Der Schachboom findet halt leider nur online statt, obwohl es am Brett und im Verein doch am schönsten ist.

Lichtblick

Im September kam dann aber ein Lichtblick. Florian Lesny, hessischer Jugendmeister im Onlineschach, stieß zu uns. Er bot an, gemeinsam mit seiner Mutter Christiane (passionierte Schachspielerin und Lehrerin) bei uns ein Kinder- und Jugendtraining durchzuführen. Seit Ende Oktober nehmen ca. 15-18 junge Schachcracks regelmäßig an den Übungseinheiten teil. An dieser Stelle übrigens vielen Dank an den Förderverein Kesselbach, der die Übernahme der Finanzierung für die Grundausstattung zugesagt hat.

Und wie der Trainer uns berichtet, haben die meisten der Kinder ihre „Schach-Hausaufgaben“ über Weihnachten fleißig durchgeführt.

Auch im Kindergarten wurde durch Übungsleiter Michael Busse eine Schach-AG mit 16 Kindern gestartet, die allerdings nach etwa 8 Einheiten coronabedingt wieder abgebrochen werden musste.

Ausblick

Ende Januar soll das erste Punktspiel unserer Mannschaft stattfinden, mit 2G und mit Maske. Mal schauen, ob es nicht doch wieder abgesagt wird. Hoffen wir, dass wir 2022 wieder frei und möglichst ohne Einschränkungen spielen können. Genauso toll wäre es, wenn wir auch schon einige Früchte der tollen Jugendarbeit von Florian und Christiane ernten könnten.

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